Arbeitspaket 01 – Dialogorientiertes Serviceverfahren (DoSV)

Situation

Die politische Willensbildung durch die Ministerpr√§sidenten- und Kultusministerkonferenz der L√§nder hatte alle Hochschulen zur fl√§chendeckenden Teilnahme am Dialogorientierten Serviceverfahren verpflichtet. So standen auch die baden-w√ľrttembergischen Universit√§ten vor der Situation, z√ľgig ein Verfahren bedienen zu sollen, das zum Zeitpunkt der Einf√ľhrung weder technisch noch hinsichtlich des vom Prozessablaufes her fertig definiert war.

Ziele

Das Arbeitspaket initiiert eine konsequente Kooperation der neun baden-w√ľrttembergischen Landesuniversit√§ten bei der Einf√ľhrung des Dialogorientierten Serviceverfahrens. Dabei sollte der Erfahrungsaustausch sowohl zwischen den Studierendenverwaltungen als auch unter den IT-Betreibern der Universit√§ten stattfinden. Daraus sollte ein Kontaktgremium f√ľr die zust√§ndigen ReferentInnen des MWK und der Stiftung f√ľr Hochschulzulassung gebildet werden.

Im Einzelnen waren unter anderem folgende Aktivitäten geplant:

  • Gemeinsame Teilnahme an Verfahrenssimulationen
  • Unterst√ľtzung beim Aufbau der notwendigen Konnektoren
  • Abstimmung der Teilnahme an den Pilotverfahren
  • Gemeinsame Definition von Anforderungen an das Dialogorientierte Serviceverfahren
  • Kl√§rung von spezifischen Fachfragen
  • Diskussion von auftretenden Problemen
  • Erarbeitung gemeinsamer Hilfestellungen

Ergebnisse

Es konnten viele Einzelprobleme im Arbeitskreis besprochen und gel√∂st werden. Gekl√§rt wurden au√üerdem Fragen im Zusammenhang mit der Abbildung der baden-w√ľrttembergischen Hochschulvergabeverordnung im Verfahren der Servicestelle. Es wurden gemeinsam Anforderungen bzgl. der Verbesserung des Dialogorientierten Serviceverfahrens formuliert.¬†

Im Laufe des Projektes haben die baden-w√ľrttembergischen Universit√§ten mit folgenden Studieng√§ngen die Teilnahme am DoSV gestartet:

Universität Freiburg: den Bachelorstudiengängen Betriebswirtschaftslehre (Public and Non-Profit Management), Biologie, Geographie, Pharmazeutische Wissenschaften, Psychologie, Sportwissenschaften РBewegung und Gesundheit und Rechtswissenschaften Staatsexamen

Universität Heidelberg: Biowissenschaften, Economics, Rechtswissenschaft, Psychologie

Universität Hohenheim: Agrarbiologie, Biologie, Ernährungsmanagement und Diätetik, Ernährungswissenschaften

Karlsruher Institut f√ľr Technologie: Geo√∂kologie, Kunstgeschichte, Mechatronik und Informationstechnik, mit allen zulassungsbeschr√§nkten einfachen Bachelorstudieng√§ngen

Universität Konstanz: alle grundständigen, zulassungsbeschränkten Bachelor-Studiengänge

Universität Mannheim: Anglistik, Geschichte, Psychologie, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftspädagogik sowie das Studienfach Germanistik: Sprache, Literatur, Medien

Universität Stuttgart: allen zulassungsbeschränkten einfachen Bachelorstudiengängen

Universit√§t T√ľbingen: Biologie, Psychologie, Rechtswissenschaft

Universität Ulm: allen örtlich zulassungsbeschränkten Studiengängen 

Aufgrund der derzeit noch insgesamt geringen Zahl an Studiengängen, bei denen per DoSV Mehrfachbewerbungen abgeglichen werden sollen, steht die Thematik der Überbuchung nach wie vor im Fokus der Diskussion.

Auch nach Ende des Projekts ist das Thema der Teilnahme am Dialogorientierten Serviceverfahren nicht g√§nzlich abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe der Fachexperten wird ‚Äď in einer abgewandelten Form ‚Äď weiter bestehen bleiben, um wie angedacht als ein Expertengremium dauerhaft an die Universit√§tsleitung, an das MWK und die Stiftung f√ľr Hochschulzulassung (hochschulstart.de) kommunizieren zu k√∂nnen.